Über die Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks NRW e.V.


Die Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks Nordrhein-Westfalen (AdK-NRW) ist der Zusammenschluss von derzeit rund 220 Kunsthandwerkern im Bundesland.


Die Arbeitsgemeinschaft ist eine weithin anerkannte Instanz für das Kunsthandwerk.


Sie verschafft als Ansprechpartner der Landesregierung sowie als Anlaufstelle für Partner aus anderen Bereichen den Belangen des Kunsthandwerks Gehör.


Sie trägt zu einer fortschreitenden Vernetzung der Kunsthandwerker untereinander bei.


Sie unterstützt das Entstehen und die Arbeit informeller Gruppen, in denen ein „Blick über den Tellerrand“ geworfen werden kann.
Sie fördert die Ausbildung des kunsthandwerklichen Nachwuchses auf einem gleichmäßig hohen Niveau.


Sie sorgt in Zusammenarbeit mit den Ministerien der Landesregierung für die Einbindung des Kunsthandwerks in die Entwicklung der Wirtschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.


Informationsveranstaltungen und Seminare der ADK bieten den Mitgliedern Informationen aus erster Hand.


Erstklassige Fachreferenten vermitteln Wissen für ein erfolgreiches Kunsthandwerk.

 

Eine lose Folge von Veröffentlichungen stellt Informationen und Hilfen für den gestalterischen und unternehmerischen Alltag bereit.

 

 

Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft steht Kunsthandwerkern/innen offen, die Gewähr für überdurchschnittliche gestalterische Leistungen bieten.

 

Der Antrag auf Aufnahme ist bei der Geschäftsstelle der jeweiligen Bezirksgruppe zu stellen.

 

Über die Aufnahme der Mitglieder entscheidet die Mitgliederversammlung aufgrund besonderer von ihr festgesetzter Aufnahmebedingungen. (Siehe Satzung.)

Geschäftsstelle

Geschäftsführer

Dipl.-Des. Uwe Müller-Biebel
Handwerkskammer Düsseldorf
Georg-Schulhoff-Platz 1
40221 Düsseldorf
Tel.: 0211/87 95-390 oder 391
Fax: 0211/87 95-392

e-mail: mueller.biebel@hwk-duesseldorf.de

 

Vorsitzende

Dipl.-Des.
Roos Arntz-van Doren
Cäcilienhöhe 74
45657 Recklinghausen
Tel.: 02361/27 5 89
Fax: 02361/1 48 09
Email: arntz.vd@web.de



 

Stellvertretende Vorsitzende

Conny Kokot
Schmuckdesign
Neuer Schlossweg 17
58119 Hagen
Tel.: 02334- 4 55 52
Fax: 02334-50 44 78
Email: info@connykokot-schmuckdesign.de

Satzung

§ 1 - Name, Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen Arbeitsgemeinschaft Kunsthandwerk Nordrhein-Westfalen (ADK-NRW). Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er den Namen Arbeitsgemeinschaft Kunsthandwerk Nordrhein-Westfalen e.V. Sitz des Vereins ist Düsseldorf.

 

§ 2 - Aufgaben und Ziele

Aufgaben und Ziele sind:

Kunst und Handwerk als Einheit zu verbinden, handwerkliche und künstlerische Arbeit zu fördern, sowie handwerkliche Traditionen und Techniken zu nutzen für zeitgemäße und zukunftweisende, qualitativ hochwertige Gestaltungsarbeit;

durch Veranstaltungen fachlicher und allgemeinbildender Art die Mitglieder der Bezirksgruppen in ihrer Entwicklung zu fördern;

durch Ausstellungen, Publikationen oder andere geeignete Aktivitäten die Leistungen des gestaltenden Handwerks zu dokumentieren, um damit ein besseres Verständnis für die Verbindung von Kunst und Handwerk in der Öffentlichkeit zu erreichen;

Kunst und Kunsthandwerk im Land Nordrhein- Westfalen in den zugänglichen Gremien zu vertreten und fördern;

den Nachwuchs im gestaltenden Handwerk zu fördern und durch geeignete Maßnahmen zu unterstützen.

 

§ 3 - Gemeinnützigkeit des Vereins

      Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwekke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

      Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

     

§ 4 - Mitglieder des Vereins

Mitglieder des Vereins können werden:

die Mitglieder folgender Bezirksgruppen: Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks Ostwestfalen-Lippe Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks Münster Arbeitsgemeinschaft Gestaltendes Handwerk Südwestfalen e.V. AKK Angewandte Kunst Köln Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks am Niederrhein e.V. mit ihren ordentlichen Mitgliedern.

Natürliche und juristische Personen, die den Vereinszweck zu fördern bereit sind, als weitere Mitglieder. Diese Mitglieder hab e n in der Mitgliederversammlung eine beratende Stimme, jedoch kein Stimmrecht.

 

§ 5 - Erwerb der Mitgliedschaft

    Natürliche Personen, die ordentliche Mitglieder einer der 5 Bezirksgruppen sind, können auf schriftlichen Antrag hin ohne eine Vorprüfung durch Entscheidung des Vorstandes als Mitglieder aufgenommen werden.

    Über die Aufnahme weiterer und außerordentlicher Mitglieder entscheidet die Mitgliederversammlung aufgrund besonderer, von ihr festgesetzter Aufnahmebedingungen mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

     

§ 6 - Kündigung der Mitgliedschaft

Es steht jedem Mitglied frei, die Mitgliedschaft schriftlich mit dreimonatiger Kündigungsfrist zum Endes des Kalenderjahres zu lösen. Die Kündigung ist bei der Geschäftsstelle einzureichen und an den Verein zu richten.

 

§ 7 - Ausschluß von Mitgliedern

Ein Mitglied kann durch die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der Anwesenden bei grober Verletzung der Satzung und Schädigung der Interessen des Vereins ausgeschlossen werden.

Vor dem Beschluß ist dem betreffenden Mitglied Gelegenheit zur Äußerung zu geben, hierfür ist eine angemessene Frist einzuräumen.

 

§ 8 - Rechte und Pflichten

Der Verein erteilt den Mitgliedern Auskunft und gewährt Rat und Unterstützung im Rahmen seiner satzungsgemäßen Aufgaben.

Die Mitglieder erklären sich zur tätigen Mitarbeit und Förderung bei allen kulturellen Aufgaben des Vereins bereit.

 

§ 9 - Beiträge

Die Mitglieder zahlen die jeweils von der Mitgliederversammlung beschlossenen Beiträge. Sonderumlagen für besondere Aktivitäten und Veranstaltungen sind zulässig.

Die Beiträge sind zu Beginn des Geschäftsjahres fällig.

Die Beiträge der ordentlichen Mitglieder der Bezirksgruppen für den ADK-NRW e.V. und den BK, Frankfurt werden durch die Bezirksgruppen eingezogen und nach Rechnungsstellung durch den ADK-NRW e.V. an diesen überwiesen.

Die Mitgliedschaft der Mitglieder, die mit der Beitragszahlung mehr als drei Monate im Rückstand sind, ruht bis zur vollständigen Bezahlung der Beiträge.

Bei Aufnahme eines neuen Mitgliedes während des Geschäftsjahres ist der volle Jahresbeitrag zu zahlen.

 

§ 10 - Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 11 - Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

Die Mitgliederversammlung

der Vorstand

die Delegiertenversammlung.

 

§ 12 - Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins. Sie besteht aus den ordentlichen Mitgliedern der Bezirksgruppen, die Vereinsmitglied im ADK-NRW sind, sowie den weiteren und außerordentlichen Mitgliedern des ADK-NRW e.V. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich mindestens einmal, möglichst am Sitz des Vereins statt. Sie entscheidet über die Angelegenheiten des Vereins im Sinne der Satzung. Der Vorstand kann über unaufschiebbare, vordringliche Angelegenheiten des Vereins selbständig entscheiden. Die Mitgliederversammlung ist in jedem Fall baldmöglichst zu unterrichten.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann jederzeit einberufen werden, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder die Einberufung beim Vorstand schriftlich beantragt. Die Mitgliederversammlung hat in diesem Fall spätestens innerhalb 4 Wochen nach Antragstellung stattzufinden.

  1. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt mit einer Frist von 2 Wochen vor dem Zusammentritt unter Angabe der Tagesordnung durch schriftliche Einladung. Der Vorstand lädt sie zur Mitgliederversammlung ein. Der Vorstandsvorsitzende, im Verhinderungsfall sein Vertreter, leitet die Mitgliederversammlung. Die Verhinderung braucht nicht nachgewiesen zu werden.

Der Beschlußfassung der Mitgliederversammlung bleibt insbesondere vorbehalten

    die Wahl des Vorstandes

    die Aufnahme und der Ausschluß von Mitgliedern

    die Abnahme der Jahresrechnung sowie die Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung

    die Beschlußfassung über den Haushaltsplan

    die Abberufung des Vorstandes oder einzelner Vorstandsmitglieder

    die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge

    die Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes

    die Beschlußfassung über Änderungen der Satzung

    die Auflösung des Vereins

    die Ernennung von Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitgliedern.

Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Vorstandsvorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

Die Mitgliederversammlung faßt, sofern nichts anderes bestimmt ist, ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Satzungsändernde Beschlüsse sowie die Abberufung des Vorstandes oder einzelner seiner Mitglieder bedürfen der Mehrheit von 3/4 der anwesenden Mitglieder. Über die Abberufung des Vorstandes oder eines Mitgliedes des Vorstandes kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn in der Einladung zur Mitgliederversammlung die Abberufung als Tagesordnungspunkt angekündigt ist.

 

§ 13 - Vorstand

Der Vorstand besteht aus der/dem Vorsitzenden, 1 Stellvertreter/in und 3 weiteren Mitgliedern. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Wahl der/ des Vorsitzenden und ihrer/seiner Stellvertreter/ innen erfolgt in einem besonderen Wahlgang. Die Wahl ist geheim und erfolgt auf 3 Jahre. Der Vorstand bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand ist der Mitgliederversammlung für die satzungsgemäße Geschäftsführung verantwortlich. Zu seiner Entlastung kann er einen Geschäftsführer bestellen, dem die Geschäfte der laufenden Verwaltung obliegen. Die Bestellung ist durch die Mitgliederversammlung zu bestätigen.

Die/ der Vorsitzende beruft alle Vorstands-und Mitgliederversammlungen ein. Dabei führt sie/er oder ihr/sein Stellvertreter/in den Vorsitz.

Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist die/ der Vorsitzende bzw. bei ihrer/seiner Verhinderung die/der stellvertretende Vorsitzende. Die Verhinderung braucht nicht nachgewiesen zu werden.

 

§ 14 - Delegiertenversammlung

Zur Entlastung des Vorstandes und zum besseren Kontakt zu den Bezirksgruppen richtet der Verein eine Delegiertenversammlung ein. Die Bezirksgruppen entsenden jeweils zwei Delegierte, die Vereinsmitglieder im ADK-NRW e.V. sind, zur Delegiertenversammlung. Der/die Vorstandsvorsitzende und sein/ihr Stellvertreter/ in des ADK-NRW e.V. sind geborene Mitglieder der Delegiertenversammlung. Der/die Vorsitzende oder sein/ ihr Stellver-treter/ in des ADK-NRW e.V. leiten die Versammlung. Die Geschäftsführer der Bezirksgruppen und der Geschäftsführer des ADK-NRW e.V. sind zu den Versammlungen einzuladen. Sie haben beratende Stimme. Der Vorstandsvorsitzende des ADK-NRW e.V. oder sein/seine Stellvertreter/in lädt zu den Sitzungen der Delegiertenversammlung unter Angabe der Tagesordnung mit einer Frist von einer Woche ein. Auf Antrag von mindestens drei Delegierten hat der/ die Vorsitzende eine Versammlung einzuberufen.

Die Delegiertenversammlung ist beschlußfähig, wenn mehr als die Hälfte ihrer Mitglieder anwesend ist. Beschlüsse bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder der Delegiertenversammlung. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Die Delegiertenversammlung stimmt offen ab. Wenn ein Mitglied es beantragt, muß eine geheime Abstimmung stattfinden.

Die Aufgaben der Delegiertenversammlung werden vom Vorstand oder der Mitgliederversammlung festgelegt.

Die Delegiertenversammlung kann zu ihren Sitzungen Gäste, Fachbeisitzer und Gutachter einladen und deren Rat anhören. Beschlüsse werden jedoch nur von den Delegierten gefaßt.

Über die Beschlüsse der Delegiertenversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von dem/ der Vorsitzenden und dem/der zu wählenden Schriftführer/in zu unterzeichnen ist. Die Niederschrift ist den Bezirksgruppen innerhalb von 4 Wochen nach der Sitzung zur Kenntnis zu geben.

 

§ 15 - Geschäftsführer/in

Im Falle der Bestellung einer/eines Geschäftsführerin/ Geschäftsführers durch den Vorstand obliegen dieser/diesem die Führung der Geschäfte der laufenden Verwaltung des Vereins. Sie/er ist berechtigt, an den Vorstandssitzun-gen, den Mitgliederversammlungen sowie den Sitzungen sonstiger Ausschüsse mit beratender Stimme teilzunehmen.

 

§ 16 - Geschäftsstelle

Der Verein unterhält eine Geschäftsstelle, für deren Tätigkeit der Vorstand Richtlinien erläßt. Die Geschäftsstelle soll nach Möglichkeit bei der für den Sitz des Vereins zuständigen Handwerkskammer sein.

 

§ 17 - Satzungsänderungen

Anträge auf Satzungsänderung sind bei der Geschäftsstelle schriftlich zu stellen, zu begründen und den Mitgliedern mit Einladung zur Mitgliederversammlung bekanntzugeben.

Satzungsänderungen können nur nach ausdrücklicher Vorankündigung mit 3/4- Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder in der Mitgliederversammlung beschlossen werden.

 

§ 18 - Haushaltsplan, Jahresrechnung

Der Vorstand hat alljährlich über den zur Erfüllung der Vereinsausgaben erforderlichen Kostenaufwand einen Haushaltsplan für das folgende Rechnungsjahr aufzustellen und der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen.

Über die Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Rechnungsjahres hat der Vorstand eine Jahresrechnung aufzustellen. Diese ist der Mitgliederversammlung zur Beschlußfassung vorzulegen.

 

§ 19 - Kassen- und Rechnungsprüfung

Die Prüfung der Jahresrechnung erfolgt durch einen zweiköpfigen Kassen- und Rechnungsprüfungsausschuß, der von der Mitgliederversammlung für jeweils 3 Jahre gewählt wird. Die Mitglieder des Kassen-und Rechnungsprüfungsausschusses dürfen nicht Mitglied des Vorstandes sein.

Der Ausschuß hat in der Mitgliederversammlung über das Ergebnis seiner Prüfung zu berichten.

 

§ 20 - Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der Mitglieder beschlossen werden. Hierzu ist unter Angabe des Antrages 30 Tage vor der Mitgliederversammlung durch den Vorstandsvorsitzenden einzuladen. Ist die außerordentliche Mitgliederversammlung nicht beschlußfähig, so lädt der Vorsitzende zu einer zweiten außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Frist von 14 Tagen ein. Diese Versammlung beschließt mit einer Mehrheit von 3/4 der erschienenen Mitglieder.

Die Liquidation des Vereins erfolgt durch den Vorstandsvorsitzenden oder durch einen von den Mitgliedern bestellten Liquidator.

Das bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks vorhandene Vermögen, das nach Erfüllung aller bestehenden Verpflichtungen verbleibt, fällt an die Handwerkskammer Düsseldorf (Körperschaft des öffentlichen Rechts), die das Vermögen im Sinne des Vereinszwecks (§ 2) zu verwenden hat.

Düsseldorf, den 15. Mai 1995